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Konfi-Vormittage

Christen in Asien und Afrika
Informationstag für Konfirmanden
Bad Salzuflen. Sushi probieren, Kaffee stampfen: die 30 Konfirmanden der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden lernten an einem Vormittag viel über die Sitten, Gebräuche und den christlichen Glauben in Japan, Hong Kong und Äthiopien. Gastgeber war das Evangelische Jugend- und Missionswerk e.V. (MBK) unter Federführung von Gudrun Scheer mit Unterstützung der Jugendreferenten Peter Hebeisen und Dörthe Sontag sowie der Theologie-Studentin Mirjam Peter.

Die 30 Jugendlichen mit Pfarrerin Steffi Langenau, Pfarrer Uwe Wiemann und deren Helfern Ulrike Herbst, Ulrike Stewin und Diakon Christian Kießling hatten sich angemeldet, weil sie mehr wissen wollten über die Mission und darüber, wie sich der christliche Glaube in unserer Welt ausgebreitet hat. Durch den erlebnispädagogischen Ansatz, der nicht nur den Verstand, sondern auch die Gefühle durch Riechen, Schmecken, Tasten und Fühlen anspricht, bleibt das Gelernte nachhaltig im Gedächtnis, wie auch die abschließende Bibelarbeit deutlich machte. Erstaunt waren viele Konfirmanden darüber, dass die Christen weltweit die am meisten verfolgte Glaubensgemeinschaft ist. Zur visuellen Unterstützung diente das Symbol des Fisches, den verfolgte Christen als Geheimzeichen verwandten und der heute häufig als Autoaufkleber zu sehen ist. Auch neu für die jungen Leute war die Bedeutung des griechischen Wortes „Fisch“ deren Buchstaben als Kürzel für: Jesus, Christus, Gottes Sohn, Retter stehen.

Mit solchem Wissen ausgestattet, machten sich die Jugendlichen sinnbildlich in drei Länder auf. In „Japan“, „Hong Kong“ und „Äthiopien“ erfuhren sie einiges über die kulturellen Hintergründe des Landes und durften landestypische Spezialitäten wie japanisches Sushi oder geröstete äthiopische Körner probieren. Neben diesen kulturellen Einblicken erfuhren die Konfirmanden mehr über die Aufgaben der Missionare und den Stellenwert des christlichen Glaubens im jeweiligen Land.

Am Schluss waren sich die vier MBK-Mitarbeiter einig, dass es an diesem informativen Vormittag gelungen war, junge Menschen auf die weltweite Mission aufmerksam zu machen und Jugendarbeit und Mission aufeinander zu beziehen.

Beim MBK gab es viele neue Informationen und Eindrücke über andere Länder für die 30 Konfirmanden der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden, wie zum Beispiel das Probieren von Sushi (rechts). Mit im Bild ist Ulrike Stewin (rechts hinten).

Unter anderem erklärte Mirjam Peter (rechts) die äthiopische Kaffeezeremonie; mit im Bild sind Diakon Christian Kießling (li.) und Pfarrer Uwe Wiemann (Mitte).



 
 
 
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